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So langsam wird es

November 30, 2007

konkret, das Studium. Vor ein paar Tagen hatte ich meinen Schreibtisch aufgeräumt. Jetzt ist die Platte leer. Darauf macht das Arbeiten richtig Spaß, obwohl ich auch gerne im Bett arbeite – da kann man zwischendurch ein lockeres Nickerchen einlegen. Als nächstes kommt ein Chefsessel! Ich saß mal in einem Probe und habe festgestellt, dass es sehr wichtig ist einigermaßen gemütlich und bequem zu sitzen. Tja, und letztlich werden die Inhalte auch immer konkreter, die Hälfte des Semesters ist rum, es geht sehr konkret auf die Klausuren, Hausarbeiten usw. zu, jetzt heißt es: am Ball bleiben und lernen!

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Was ja nun wirklich ärgerlich ist

November 30, 2007

Ist einen Beitrag zu schreiben und ihn durch einen unbedachten Tastendruck unwiederbringlich ins Datennirwana zu jagen. grmpf!

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Time to say goodbye

November 27, 2007

Also:

tschuess Bier und Wein!

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Das wäre wohl nicht lustig gewesen

November 24, 2007

Letztens fahre ich mit meinem neuen Fahrrad  in die Stadt. Es ist morgens. Alles ist noch irgendwie bräsig. “Bräsig” ist grad mein Lieblingswort. Es bedeutet soviel wie träge, phlegmatisch sein aber auch: langsam im Denken. Wie ich so fahre, kommt mir mit einem mal ein unangenehmer Geschmack auf die Zunge. So ein Geschmack, dass man sich am liebsten übergeben will. Das will ich auch, aber in gemildeter Art: mir langt ein simples Ausspucken. Just in dem Moment, in dem ich mit einem weiten Bogen den Inhalt meines Mundes in die urbane Botanik rotzen will, halte ich ein -warum weiß ich nicht, aber ein junger Mann auf einem Mountainbike überholt mich auf der Seite, in die ich spucken wollte. Das war ein wirklich skurriler Moment, weil die Situation für den Überholer vollkommen in meiner Hand lag und es für ihn gut ausging, ohne das ich einen Einfluss darauf gehabt hätte. Ich weiß nur: es wäre nicht lustig geworden!

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Ach ja

November 15, 2007

jetzt zieht meine Mitbewohnerin, die auch gleichzeitig meine Vermieterin ist (war) aus. Echt schade! Am ersten Oktober bin ich hier eingezogen, einen guten Monat also lebe ich nun hier. Sie geht nach Berlin. Komisch, alles will nach Berlin, ich wollte auch mal nach Berlin um da zu wohnen und zu arbeiten, aber jetzt bleib ich erst mal hier. Was ich so schade finde ist, das wir uns gerade erst  kennen gelernt haben UND uns gut verstehen, dann macht sie sich auch schon vom Acker. Gut, sie hat einen tollen Job in ihrem Bereich gefunden und ich hätte es vielleicht genauso gemacht, wenn ich an ihrer Stelle gewesen wäre. Naja, so scheint es im Leben zu laufen: ein Kommen und Gehen. Viel Glück in Berlin, Debo!

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Jaja, die Philosophen …

November 14, 2007

und es ist DOCH so, dass wir uns die Welt selbst erschaffen. Meine Erfahrung: wenn ich einigermaßen gut drauf bin, hab ich entschieden weniger Probleme mit meinen Mitmenschen, es macht sogar Spass mit ihnen!

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Mein Gott ist das langweilig!

November 13, 2007

Mannomann, die Vorlesung in theoretischer Philosphie leert sich zunehmend.

Total bescheuertes Thema: ich weiß gar nicht, worum es geht. Ich weiß nur: ich darf nicht einschlafen!

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Prüfungssituation?

November 6, 2007

Diese Nacht davon geträumt einen Text analysiert und interpretiert zu haben.

Es war in einer Art Klassenraum. Ich war munter und frech, an die Mitschüler kann ich mich nicht erinnern, an den oder die Lehrer/in auch nicht. Ich sollte jedenfalls mein Ergebnis vortragen und weiß noch, dass ich mich sehr intensiv mit der Überschrift auseinandersetzte, mehr nicht.

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Fahrrad

November 5, 2007

Ach, ich hab auch immer so ein Pech mit Fahrrädern; entweder werden sie mir geklaut oder sie schrotten mir unter’m Arsch weg.

Ab jetzt wird aber alles anders! Heute verkaufte das städtische Fundbüro seinen Fundus an Rädern. Dort erstand ich ein stabiles Alurad mit Nabendynamo und Sieben-Gang-Schaltung.

Damit kein falscher Eindruck entsteht, das Teil sieht aus – und läßt sich auch so fahren – wie ein Chopper, also genau das Richtige für einen etwas übergewichtigen, jungen Mann, wie ich einer bin.

Auf dem Weg nach Hause baute ich schon gleich den ersten Unfall: eine entgegenkommende Radlerin donnerte frontal in mich. Kein Sach- oder Personenschaden entstanden. In meiner bekannt charmanten Art entschuldigte ich mich bei ihr, fragte sie, ob sie verletzt sei und reichte ihr ein Papiertaschentuch, derweil ich ihren Drahtesel unter die Lupe nahm, war allerdings alles in Ordnung!

Auch mein Rad überlebte die Feuertaufe, jetzt müssen bloß noch einige kleinere Feineinstellungen vorgenommen werden und dann kann der Winter kommen!

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Claudia,

November 1, 2007

so heißt die Dame, die ich unverschämterweise als “Schlafmittel” bezeichnete, ist toll!

Gestern Abend erlebte ich sie im Seminar. Ich saß ganz vorne, konnte sie also perfekt vestehen – und verstand!

Kant ist ihr Mann und wir lesen in einem seiner Bücher. Wort für Wort, Halbsatz für Halbsatz gehen wir die Schriften des Herrn Kant durch. Was diese Frau da rausholt ist einfach genial. Sie liest zwischenden Zeilen, macht uns die tiefere Bedeutung einiger nicht offensichtlicher Zusammenhänge klar und macht einem Lust auf mehr – was kann ein kleiner Student von einer Lehrerin mehr erwarten?